Schlaganfall-Symptome ernst nehmen

Bekommen Schlaganfall-Patienten zu spät Hilfe, können sie sterben oder dauerhaft behindert sein.

Darum muss beim Verdacht auf einen Schlaganfall immer der Notruf 112 gewählt werden. Typische Anzeichen sind Sprach- und Sehstörungen, Lähmungen, Taubheitsgefühle, unsicherer Gang mit Schwindel und starke Kopfschmerzen. Darauf weist die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh hin.Überprüfen lässt sich der Verdacht mit dem sogenannten FAST-Test. F steht für Face (englisch für Gesicht). Helfer sollten den Betroffenen bitten, zu lächeln. Verzieht er nur eine Gesichtshälfte, könnte die andere infolge eines Schlaganfalls gelähmt sein. A steht für Arms (Arme) und bedeutet, dass die Person beide Arme nach vorne strecken und die Handflächen nach oben drehen soll. Gelingt das nicht, ist das ebenfalls ein Anzeichen für eine Lähmung.

S steht für Speech (Sprache). Schafft es der Betroffene nicht, einen einfachen Satz nachzusprechen oder klingt seine Stimme verwaschen, könnte er eine Sprachstörung haben, die auf einen Schlaganfall hindeutet. T schließlich steht für Time (Zeit), also die Eile, die beim Alarmieren des Notrufs geboten ist.

Ein kostenloses Notfall-Infopaket für daheim und unterwegs ist erhältlich bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter 05241 977 00 und unter www.schlaganfall-hilfe.de.

dpa-Magazin / mag
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