Danny Freymark (CDU) eröffnet Bürgerbüro im Kiez

Danny Freimark (CDU) muss nur noch die Regale einräumen, am 22. März öffnet sein Bürgerbüro in der Warnitzer Straße. (Foto: Wrobel)

Neu-Hohenschönhausen. Für mehr Bürgernähe sorgen jetzt viele Berliner Abgeordnete. Sie bekommen Extra-Geld, um Büros in ihren Wahlkreisen einzurichten und ihren Service für die Menschen vor Ort auszubauen.

"Zentraler geht’s nicht!", freut sich Danny Freymark. Der Abgeordnete der CDU eröffnet am 22. März sein erstes Bürgerbüro in der Warnitzer Straße 16. Vor dem großen Panoramafenster des Ladengeschäfts spazieren Anwohner, viele blicken neugierig ins Ladengeschäft. Noch ist das neue Bürgerbüro des Landespolitikers ein wenig spartanisch eingerichtet, aber das wird sich ändern. Rund 1000 Euro bekommen die Berliner Abgeordneten jetzt zusätzlich im Monat, wenn sie ein Büro außerhalb des Preußischen Landtags - Sitz des Abgeordnetenhauses - anmieten. Für die Ausstattung gibt es noch mal 5000 Euro pro Legislaturperiode obendrauf. "Das klingt nach viel Geld", sagt Freymark und blickt auf die zahlreichen noch leeren Regale, einen Konferenztisch und zwei Sessel im Eingangsbereich seines Bürgerbüros. "Aber es reicht nicht annähernd aus. Schließlich muss ich Computer, Pflanzen, den Tisch, die Druckerpatrone und vieles mehr bezahlen." Für den CDU-Abgeordneten ist es aber kein Beinbruch, dass er sein Büro aus eigener Tasche mitfinanzieren muss. "Ich habe hier die einmalige Chance, die Distanz zu den Bürgern zu verringern", sagt Freymark. Der umweltpolitische Sprecher seiner Fraktion besitzt zwar ein Abgeordnetenbüro im Raum 521 in der Niederkichnerstraße 5, der Adresse des Preußischen Landtags. Doch das muss er sich mit einem weiteren Abgeordneten teilen. "Da gibt es wenig Platz zum Arbeiten", sagt Freymark. Die zusätzlichen Mittel sollen nun für bessere Arbeitsbedingungen sorgen. Bereits im Dezember 2013 hatten die Berliner Abgeordneten per Gesetz beschlossen, mehr Geld in die Bürgernähe zu investieren.

Das Bürgerbüro von Danny Freymark reiht sich jetzt in die Geschäfte am Warnitzer Bogen ein. Noch fehlt eine Leuchtreklame mit großen Lettern. "Da soll groß Bürgerbüro dran stehen", sagt Freymark. "Ich will Ansprechpartner für alle sein. Deshalb werde ich auch wenig CDU-Logos anbringen."

Während im Eingangsbereich eine Sitzgruppe den Besucher empfängt, gibt es im hinteren Teil des Büros einen Konferenzraum. "Das soll ein offener Raum für Bürgerbeteiligung werden." Freymark will diesen Konferenzraum vor allem Vereinen, Initiativen und Anwohnern zur Verfügung stellen, die einen solchen Ort brauchen, um ihre Projekte zu besprechen. An einem Schwarzen Brett können die Initiativen und Anwohner ihre Ideen präsentieren und zum Mitmachen auffordern.

Einen besonderen Platz will der CDU-Abgeordnete aber den Sportlern einräumen. "Direkt vorm Bürofenster soll eine Vitrine stehen", sagt Freymark. Er möchte, dass Sportvereine aus dem Kiez ihre Pokale und Urkunden an diesem für jedermann sichtbaren Ort ausstellen. "Wir haben tolle Sportler in Hohenschönhausen, die viel erreichen. Das sollte man den Menschen zeigen." Am 22. März will Danny Freymark mit einer offiziellen Eröffnung sein Bürgerbüro den Anwohnern vorstellen. Von 10 bis 16 Uhr lädt er zu ungezwungenen Gesprächen ein.

Das Bürgerbüro in der Warnitzer Straße 16 ist vom 24. März an montags bis mittwochs sowie freitags von 9.30 Uhr bis 17 Uhr und donnerstags von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Danny Freymark wird monatlich eine eigene Sprechstunde anbieten.

Weitere Informationen gibt es unter 54 83 26 04 und unter www.danny-freymark.de.

Karolina Wrobel / KW
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