Provisorische Anlage soll ab Ende März abgebaut werden

Die provisorische Ampelanlage wird ab März ersetzt werden. (Foto: Wrobel)

Neu-Hohenschönhausen. Seit Jahren ärgern sich Anwohner und Autofahrer über die provisorische Ampelanlage auf der Falkenberger Brücke. Im Herbst soll die neue Anlage in Betrieb gehen.

So manche Baustelle in Berlin scheint ewig zu währen. Zwar sind an der Falkenberger Brücke am Bahnhof Berlin-Hohenschönhausen die baulichen Arbeiten an sich schon seit Jahren beendet, doch der letzte Schliff fehlt immer noch. Denn bis heute ist die provisorische Ampelanlage am Verkehrsknotenpunkt mitten auf der Brücke in Betrieb, sehr zum Ärger von Anwohnern, Fahrgästen, Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern. Und eigentlich war die neue Ampelanlage längst von der Verkehrslenkung Berlin angefordert, wie deren Chef Jörg Lange im Herbst 2012 gegenüber der Berliner Woche noch sagte. Doch es passierte nichts. "Auch wir, die Berliner Verkehrsbetriebe, sind mit der Situation im Bereich des S-Bahnhofs Hohenschönhausen nicht zufrieden", sagt jetzt Rainer Paul, Bezirksmanager der BVG in Lichtenberg. "Seit mehr als eineinhalb Jahren drängen unsere zuständigen Fachbereiche die Verkehrslenkung Berlin und die Firma Alliander, welche die Lichtsignalanlagen im Auftrag der zuständigen Senatsverwaltung betreibt, um Fertigstellung dieser Anlagen."

Dabei standen die Termine für diese Fertigstellung schon fest. Im Dezember 2012 hätte es mit dem Umbau der Lichtsignalanlage losgehen sollen. Das gab Jörg Lange noch im Herbst an. Bis heute fehlt jedoch das Zusatzsignal, das die Ausfahrt von Bussen auf die Fahrbahn regeln soll. Denn für die stadteinwärts von der Mitte der Brücke aus ausfahrenden Busse kommt es bislang zu einer Fahrbahneinengung, die andere Verkehrsteilnehmer zum Einfädeln zwingt und oft den Verkehrsfluss ins Stocken bringt.

Bald soll das anders werden, verspricht jetzt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Denn es gibt neue Termine für die Fertigstellung der Lichtsignalanlage. Laut der Senatsverwaltung soll das Provisorium nun Ende März abgebaut werden, die neue Lichtsignalanlage wird spätestens im Herbst dieses Jahres in Betrieb gehen. Mit dem dann installierten Zusatzsignal sollen auch die Behinderungen im Verkehrsfluss der Vergangenheit angehören.


Karolina Wrobel / KW
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