Neue Sporthalle vorerst nur für den Schulsport

Mit der Halle wurden zugleich die neuen Außenanlagen offiziell für den Schulsport freigegeben. (Foto: Bezirksamt)

Niederschönhausen. Nach Fertigstellung der Außenanlagen übergab die Stadträtin für Facility Management, Christine Keil (Die Linke), die neue Schulsporthalle Niederschönhausen offiziell an die Grundschule im Hasengrund.

Die neue Sporthalle entstand in anderthalb Jahren Bauzeit in der Straße 18. Stattliche 3,7 Millionen Euro investierte das Land. Neben der neuen Sporthalle entstanden eine Laufbahn, eine Gymnastikwiese und ein Kleinspielfeld für Ballsportarten. Über die neue Sporthalle freuen sich vor allem die Schüler. Ihnen stand bisher auf ihrem Schulgelände in der Charlottenstraße 19 nur eine kleine alte Turnhalle zur Verfügung. Eine richtige Sportfreifläche gab es gar nicht.Der Neubau hat eine lange Vorgeschichte. Bereits 2003 fand der Architektenwettbewerb statt. Diesen gewann das Berliner Architektenbüro Backmann, Schieber und Kohler. Man hoffte damals noch, schon 2004 mit den Bauarbeiten beginnen zu können. Wegen der Berliner Finanzmisere musste das Vorhaben aber verschoben werden. Erst 2011 stand dann endlich das Geld bereit. Es entstand eine sogenannte Zweifachsporthalle. Mit einem Trennvorhang ist die große Halle in zwei kleinere teilbar. In einem separaten Anbau befinden sich Umkleideräume und Sanitäranlagen mit Duschen. Außerdem gibt es gesonderte Räume für die Sportlehrer und die Haustechnik.

Genutzt wird die Halle vorerst nur von den Schülern der Grundschule. Der Bezirk möchte sie gern nachmittags auch Sportvereinen zur Verfügung stellen. Doch dagegen machen seit Bekanntwerden der Pläne Anwohner mobil. Sie befürchten vor allem Lärmbelästigungen in den Abendstunden und am Wochenende. Weil zu diesem Thema noch ein juristisches Verfahren anhängig ist, bleibt die neu eröffnete Halle für den Vereinssport erst einmal tabu.


Bernd Wähner / BW
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