Bitte weitergeben: Buchhandlung Starick als Drehscheibe für Spenden

Margit Starick und Gerd Gerlach sammeln Hygieneartikel und verschenken demnächst wahrscheinlich auch Bücher. (Foto: Thomas Schubert)
Berlin: Buchhandlung Starick |

Schmargendorf. Kosmetik, Hygienewaren, Rasierer: Was Kunden in der Buchhandlung Starick abgeben, wird Flüchtlingen zugute kommen.

Bildbände für Kinder, Krimis für den Strandurlaub, Ratgeber neben Kochbüchern. Und weil in ihrem Lager noch Platz frei war, haben Margit Starick und ihr Lebensgefährte Gerd Gerlach ihren Laden in der Breiten Straße jetzt um eine Gesellschaftsaufgabe bereichert. Sie sammeln Hygieneprodukte und geben sie an Menschen weiter, die mit ihrem Geld am meisten knausern müssen: den Flüchtlingen. „Einige unserer Stammbesucher haben nicht nur Produkte aus ihren Vorräten mitgebracht, sondern sogar extra eingekauft“, berichtet Starick vom Start des Projekts.

Die Initialzündung, erzählt Gerlach, ergab sich aus dem Fall einer fußkranken Asylbeweberin, die dank der Spendenfreude der Schmargendorfer eine Gehhilfe bekam. Und daraus leitete Starick-Stammkunde und Literaturfreund Ernst Karbe wiederum den Gedanken ab, man könne eine Sammelaktion für täglich genutzte Produkte starten, die in den Flüchtlingsunterkünften als Mangelware gelten.

Und während Starick, Gerlach und Karbe auf weitere Spenden warten, nimmt eine neue, noch naheliegendere Idee Gestalt an: „Ich möchte versuchen, einige Verlage zu begeistert“, verrät die Buchhändlerin, und denkt dabei an die Herausgabe von Deutsch-Lehrbüchern für Erwachsene und kindgerechte Lektüre. tsc
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