Verordnete diskutieren Baumaßnahmen im Rathaus

Schöneberg. Ein ungewöhnlicher Termin für die Bezirksverordneten: Im Rollstuhl, mit "Schwarzbrille" oder einem Blindenstock haben sie kürzlich das Rathaus Schöneberg erkundet.

Ziel der Aktion war es, der Notwendigkeit bestimmter Baumaßnahmen am eigenen Leib nachzuspüren. Bei der anschließenden Sitzung des Ausschusses für Facility Management stellte die bezirkliche Behindertenbeauftragte Franziska Schneider die aus ihrer Sicht dringendsten Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit vor: die Installation eines zeitgemäßen Plattformlifts, um Bürgeramt und Foyer zugänglich zu machen, zudem die Ausstattung der Gangtüren im ersten Obergeschoss mit automatischem Antrieb und die Modernisierung der Behindertentoiletten. Sie fordert auch ein barrierefreies Leit- und Orientierungssystem für das Haus. Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) und Franz-Wilhelm Garske, Leiter der Serviceeinheit Facility Management, versicherten, dass über die Dringlichkeit der Maßnahmen Einigkeit besteht. Bei für das kommende Jahr geplanten Baumaßnahmen würden die Vorschläge größtenteils berücksichtigt.


Ralf Liptau / flip
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