Wildwuchs und kaputter Asphalt: Bolzplatz an Sandstraße soll reaktiviert werden

Kinder spielen hier schon lange nicht mehr. Der Bolzplatz ist seit Jahren gesperrt. (Foto: privat)

Staaken. Der gesperrte Spielplatz an der Sandstraße soll bald wieder öffnen. So plant es das Bezirksamt und hat Kontakt zur neuen Eigentümerin aufgenommen.

Hohe Sträucher, Müll und kaputter Asphalt: Auf dem Bolzplatz hinter den Häusern der Sandstraße 64 und 64a spielen längst keine Kinder mehr. Gesperrt wurde er schon vor Jahren. Seitdem verwildert der Platz immer mehr. Nun aber soll die Spielfläche reaktiviert werden. Das hat die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) auf Nachfrage jetzt vom Bezirksamt erfahren.

Demnach wurde der Bolzplatz bereits besichtigt, sein Zustand begutachtet und Kontakt zur neuen Hausverwaltung aufgenommen. „Das Bezirksamt hat uns mitgeteilt, dass die Bauaufsicht aus dem Haus von Baustadtrat Frank Bewig (CDU) demnächst einen Prozess einleiten will, um den Bolzplatz wieder zu eröffnen“, informiert Lars Leschewitz, Fraktionschef der Linken.

Zu lange habe der Platz vor sich hin vegetiert und konnte nicht genutzt werden. „Es braucht in Staaken aber mehr solcher Spielplätze, die leider im Zuge der Privatisierung von Wohnungen verkommen sind“, so Leschewitz. Das wünschten sich auch viele Anwohner. Weshalb die Linksfraktion auf eine Öffnung des Bolzplatzes weiter drängen werde. Die neue Eigentümerin, die ADO Immobilien Management GmbH, hatte den Bolzplatz an der Sandstraße mit Wohnungen im Umkreis vor zwei Jahren von der GSW übernommen. Damals war der Bolzplatz schon gesperrt. uk
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