Schlag gegen die Islamistenszene

Tempelhof. In den Morgenstunden des 22. September durchsuchten 400 Polizeibeamte die Ibrahim Al Khalil-Moschee in Tempelhof sowie sieben Wohnungen. In der Moschee an der Colditzstraße sollen sich regelmäßig Salafisten treffen. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte über Monate wegen des Verdachts der Vorbereitung von staatsgefährdenden Gewalttaten ermittelt. Der Imam der Moschee, der 51-jährige Marokkaner Abdelkader Daoud, wird verdächtigt, junge Männer für den Kampf in Syrien anzustiften. Der Imam bestreitet das. Ermittelt wird auch gegen einen 19-jährigen Mazedonier. Er soll sich derzeit in Syrien aufhalten und auf der Seite der Dschihadisten kämpfen. Bei der Durchsuchung wurden Computer und Unterlagen beschlagnahmt. Die Berliner Polizei hat keine Anhaltspunkte für geplante Anschläge in Deutschland. KEN
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