BVV will Umsetzung der Pläne auch mit Zwang erreichen

Die Bezirkspolitik will mehr Fahrradabstellbügel installieren, am Tempelhofer Damm vor dem Hafen zum Beispiel. (Foto: HDK)

Tempelhof-Schöneberg. Da immer mehr Radler - Tendenz stark steigend - in der Stadt unterwegs sind, werden reguläre Abstellplätze für Drahtesel knapp. In Tempelhof-Schöneberg soll sich das nun ändern.

Auf Empfehlung des Ausschusses für Verkehr und Grünflächen hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) kürzlich gleich zwei Maßnahmen zur Abhilfe der Stellplatznot beschlossen. Erstens ist das Bezirksamt aufgefordert, säumige Investoren, insbesondere solche, die Einkaufsmöglichkeiten des täglichen Bedarfs schaffen, innerhalb eines Jahres unter Androhung von Zwangsmitteln zur Aufstellung von Radstellplätzen gemäß der entsprechenden Ausführungsvorschriften zu zwingen.

Zweitens soll die Bezirksverwaltung mit gutem Beispiel vorangehen und sich bei den zuständigen Stellen beziehungsweise in eigener Verantwortung dafür einsetzen, dass künftig auf allen öffentlichen Plätzen, für die Mittel aus dem Plätzesanierungsprogramm beantragt werden, grundsätzlich Radabstellbügel im Abstand von jeweils 1,20 Meter aufgestellt werden.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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