Ausstellung über historische chinesische Architektur

Tiergarten. Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Peking zeigt das Pekinger Museum eine Schau, die die Bautradition im Reich der Mitte beleuchtet.

Seit mehr als fünf Jahrtausenden wurde in der historischen chinesischen Architektur hauptsächlich Holz als Baustoff verwendet. Daraus hat sich eine einzigartige Bautradition entwickelt. Im Laufe der chinesischen Geschichte bildeten sich unterschiedliche Architekturstile mit jeweils besonderen Gestaltungsmerkmalen heraus. Sie sind zu einem wichtigen Bestandteil der chinesischen Kultur geworden.

Das Pekinger Museum für historische Architektur, das sich selbst in einem historischen Gebäudeensemble befindet, hat für die Ausstellung "Holz und Erde" über 100 Abbildungen, acht Architekturmodelle und drei Videofilme zusammengestellt. Darin werden die lange Geschichte der chinesischen Architektur, ihre Technik und ihre künstlerischen Besonderheiten auf einem gut überschaubaren Raum zusammengefasst. Dort können Besucher die historischen und technischen Besonderheiten der eleganten chinesischen Architektur kennenlernen.

Zu den Hauptaufgaben des Pekinger Museums gehören das Sammeln und Erforschen sowie die Organisation von Ausstellungen. Die Ausstellung "Holz und Erde" im Chinesischen Kulturzentrum, Klingelhöferstraße 21, wird am 20. Juni um 18.30 Uhr im Beisein von Berlins Landeskonservator und Leiter des Landesdenkmalamtes, Jörg Haspel, und dem Vizegeneraldirektor des Pekinger Amtes für Denkmalschutz, Cui Guomin, eröffnet. Anmeldungen zur Vernissage werden bis zum 19. Juni per E-Mail an info@c-k-b.eu oder unter 26 39 07 90 entgegengenommen.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Juli montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Karen Noetzel / KEN
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