Mord an Clubbetreiber Joachim Strecker: Zwei Männer in Haft

Wilmersdorf. Am 5. März wurde der Clubbetreiber Joachim Strecker in seiner Wohnung tot aufgefunden. Der Mord steht vor der Aufklärung. Die Polizei konnte zwei Männer im Alter von 33 und 28 Jahren als mutmaßliche Täter ermitteln.

Die 5. Mordkommission und die Berliner Staatsanwaltschaft hatten intensiv ermittelt und kamen durch die Auswertung von Mobilfunkdaten den beiden Männern auf die Spur. Am 18. März gelang es Zielfahndern, die beiden Beschuldigten in einer Autovermietung in der Kurfürstenstraße aufzuspüren und festzunehmen.Demnach stehen sie im Verdacht, ihr Opfer in den Vormittagsstunden des 3. März durch Messerstiche in den Oberkörper getötet zu haben. Einen der Täter hatte das 59-jährige Mordopfer zuvor wohl freiwillig in seine Wohnung in der Pfalzburger Straße gelassen. Nach der Tat haben die beiden Männer die Wohnung des Ermordeten durchsucht und hochwertigen Schmuck und Uhren entwendet.

Gegen den 28-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Raubmordes erlassen. Gegen den 33-jährigen Komplizen war zunächst in einer anderen Sache ein Haftbefehl vollstreckt worden. Da sich der Tatverdacht des gemeinschaftlichen Mordes auch gegen ihn erhärtete, hat die Staatsanwaltschaft gegen den Mann einen weiteren Haftbefehl wegen Raubmordes beantragt. Über ihn muss noch entschieden werden (Stand zu Redaktionsschluss). Die beiden Beschuldigten bestreiten die Tat.

Die Ermittlungen gehen daher weiter. Die Mordkommission bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wem wurden nach dem 3. März von den Tatverdächtigen hochwertige Uhren, Schmuck oder andere Wertgegenstände zum Kauf angeboten? Wer kann Hinweise auf den Verbleib der Uhren aus dem Besitz des Opfers geben? Wer hat einen der beiden Tatverdächtigen am 3. März gesehen? Bilder der Tatverdächtigen und des Schmuckes sind im Internet unter http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/gesuchte-personen/ zu finden. Hinweise nimmt die 5. Mordkommission beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße auch unter der Telefonnummer 46 64 91 15 04 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.


Karen Noetzel / KEN
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