Streit am Bahnhof eskaliert

Berlin: S-Bahnhof Baumschulenweg |

Baumschulenweg. Am 2. Dezember eskalierte ein Streit am S-Bahnhof Baumschulenweg.

Eine Gruppe von sechs 15- bis 18-Jährigen soll gegen 22.30 Uhr in der Baumschulenstraße drei junge Männer bedroht und Geld gefordert haben. Um Druck zu machen, soll ein 15-Jähriger mit einer zerbrochenen Flasche gedroht haben. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen sollen sich beide Gruppen dann nach Handgreiflichkeiten getrennt haben, um eine Viertelstunde später erneut am S-Bahnhof Baumschulenweg aufeinanderzutreffen. Wieder soll es zu gegenseitigen Beleidigungen und Provokationen gekommen sein. Als die Dreiergruppe in eine Bahn stieg, sei die andere Gruppe dem Trio gefolgt. In dem Wagen sei es dann zunächst zu einer Schlägerei gekommen, wobei zwei 19-Jährige Stichverletzungen erlitten, die in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Einer der beiden wurde umgehend nach der Einlieferung operiert. Lebensgefahr bestand nicht.

Nach der Tat flüchtete die sechsköpfige Gruppe, fünf Jungen und ein Mädchen, vom S-Bahnhof in unbekannte Richtung. Von den Verletzten alarmierte Beamte des Polizeiabschnitts 65 nahmen diese Gruppe wenig später noch in der Nähe fest. Die 15-Jährige und zwei 16 Jahre alte Jugendliche wurden nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen. Die anderen drei, 15, 17 und 18 Jahre alt, wurden dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 6 übergeben, das die Ermittlungen übernommen hat. RD
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