Die Paralympics rücken immer näher: Politikerin unterstützt Rollstuhl-Fechter

Britz. Genau 4125 Euro sind für den Rollstuhl-Fechter Holger Kratzat in 20 Tagen bei einer Spendenaktion im Internet zusammengekommen. Damit ist er den Paralympics 2020 einen großen Schritt näher gekommen.

Die Crowdfunding-Kampagne hatten die CDU-Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer und der Sportclub Wohnstättenwerk Neukölln gestartet. Das Ziel war, 4000 Euro zu sammeln, damit der 49-Jährige zu Wettbewerben fahren kann, um sich für die Spiele in Tokio zu qualifizieren.

Unter anderem stehen der Welt-Cup im ungarischen Eger und im niederländischen Stadskanaal auf dem Programm. Holger Kratzat ist gebürtiger Neuköllner und lebt im Diakonie-Haus Britz. Das Fechten entdeckte er erst vor vier Jahren für sich, entpuppte sich aber schnell als Naturtalent. Schon Mitte 2015 gewann er auf Anhieb und völlig überraschend die Deutschen Meisterschaften im Florettfechten für Rollstuhlfahrer.

Auch von anderer Seite hat der Sportler bereits Unterstützung bekommen. Neben privaten Förderern half auch der ehemalige Sozialstradtrat Bernd Szczepanski (Grüne). Er besorgte Kratzat vor anderthalb Jahren einen für ihn unbedingt notwendigen Fecht-Rollstuhl. Das Geld kam aus bezirklichen Mitteln der Deutschen Klassenlotterie. sus
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