Pilgern zu unbequemen Denkmalen

Charlottenburg-Wilmersdorf. 16 evangelische und katholische Kirchen im Bezirk laden im Rahmen des Tages des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, unter dem Motto "Zusammen…Gehen" zum Pilgern ein.

Der Pilgerweg beginnt in den evangelischen Kirchen ab 11 Uhr und in den katholischen ab 12 Uhr. Es werden drei Routen vorgeschlagen, die sich am öffentlichen Nahverkehr orientieren. Die Details gibt es im Internet unter www.evkiwi.de/camino. Alle Wege führen zum Karl-August-Platz, wo um 17 Uhr an der Trinitatiskirche die Abschlussveranstaltung beginnt. Die Gemeinde feiert bereits ab 13 Uhr ihr Sommerfest.In der Grunewaldkirche gibt es unter anderem nach einem offenen Singen "Musik und Rap für Kinder - mit Lineal und Kugelschreiber". Auf dem Campus Daniel werden Bilder von Eberhard Warns gezeigt, der, als er sie malte, bereits an Demenz erkrankt war. Eine Begegnung mit Engeln verspricht der Besuch in der Hochmeisterkirche in Halensee: In Turm, Keller und Chorraum befinden sich Licht- und Klanginstallationen zum Thema Engel.

Zwei unbequeme Kirchen gilt es, in Plötzensee zu erkunden: Die katholische Gedenkkirche Maria Regina Martyrum bietet Führungen unter dem Motto "Wie eine österliche Verheißung im Angesicht von Plötzensee". Die benachbarte evangelische Gedenkkirche Plötzensee widmet sich dem Thema "Und der Tod wird nicht mehr sein? Christliches Erinnern zwischen Tod und Auferstehungsglaube".

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche wartet ab 12 Uhr stündlich mit Führungen auf. Um 15 Uhr werden die Trompeten von Jericho geblasen und um 18 Uhr lädt die Gemeinde zum Jazz-Pop-Gottesdienst ein. Die Wilmersdorfer Lindenkirche nutzt das Motto des Tages "Unbequeme Denkmäler", um sich mit ihrem Kirchenraum und seiner Entstehungszeit auseinanderzusetzen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.


Frank Wecker / FW
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