Tadel für teure Beleuchtung

Charlottenburg. Eigentlich galt die Beleuchtung an der Bahnunterführung Bleibtreustraße als Vorzeigestück zur Beseitigung eines Angstraums. Aber der aktuelle Bericht des Bundes der Steuerzahler nennt sie als Beispiel für Verschwendung öffentlicher Gelder. Denn die Kosten stiegen von den veranschlagten 130 000 Euro auf 202 906 Euro - obwohl 35 Prozent weniger Leuchten erstrahlen als geplant. Finanziert wurde das Projekt mit Geldern aus dem Bund-Länder-Förderprogramm "Aktive Zentren", wobei künftig auch Anrainer ihren Teil beitragen. Sie übernehmen die Betriebskosten, während der Bezirk den Strom bezahlt. Mit deutlicher Verspätung soll die zweite Brückenbeleuchtung an der Hardenbergstraße noch in diesem Jahr Premiere feiern. Grund für die Verzögerung: Probleme mit dem Putz, der nur langsam trocknen will, und lange ausgebliebene Anweisungen der kaum handlungsfähigen Verkehrslenkung Berlin.


Thomas Schubert / tsc
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