Tag des offenen Denkmals in der Friedrich-Bergius-Schule

Friedenau. Am Tag des offenen Denkmals am 14. September öffnet auch die Friedrich-Bergius-Schule am Perelsplatz 6-9 wieder für interessierte Besucher ihre Türen.

Um 14 Uhr führt Michael Rudolph durch seine Schule. Der Rektor erläutert die Fassade, das Treppenhaus mit den anliegenden Hallen und den Schulturm, der ein historisches Uhrwerk besitzt. Zurzeit wird das Hauptgebäude nach denkmalpflegerischen Grundsätzen instand gesetzt. Erste Bauabschnitte sind fertig gestellt und können besichtigt werden. Lehrer und Schüler beantworten Fragen und führen auf Wunsch an entlegene Stellen des Gebäudes.

Geöffnet hat auch das "Schul- und Stadtteilmuseum Friedenau", das von der Schule betrieben wird. Zahlreiche Exponate geben Auskunft zur Geschichte des Stadtteils. Besucher können zudem das umfangreiche Archiv des Museums kennenlernen.

Die Friedrich-Bergius-Schule wurde als Friedenauer Gymnasium 1901 bis 1902 errichtet. Das Gymnasium wurde nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen. Die frühere Schuldirektorenvilla ist seit 1950 Kindergarten. Die Schule hatte bedeutende Schüler. Zu ihnen zählen etwa die Politiker Egon Bahr und Peter Lorenz, der Theaterkritiker Friedrich Luft, der NS-Widerstandskämpfer Friedrich Justus Perels und der berüchtigte DDR-Chefpropagandist Karl-Eduard von Schnitzler.

Mehr Informationen unter www.friedrich-bergius-schule.de.

Karen Noetzel / KEN
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