Auf den Spuren der Berliner Industriekultur

Der 1917 für die AEG-Tochter Nationale Automobilgesellschaft errichtete Peter-Behrens-Bau gehört zu den markanten Gebäuden am Elektropolis-Standort Oberschöneweide. (Foto: Ralf Drescher)

Oberschöneweide. Um 1900 war Berlin einer der größten Industriestandorte Europas. Steinerne Zeitzeugen erinnern auch in Oberschöneweide daran. Nun gibt es dazu Informationsmaterial.

Die zwölf Standorte der „Route der Industriekultur“ stehen exemplarisch für die spannende Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Stadt. Sie werden in einem Flyer, der vom Berliner Zentrum Industriekultur (bzi) herausgegeben wurde, vorgestellt. Die Standorte sind alle für Besucher zugänglich, teilweise ist eine Anmeldung erforderlich. Die Route ist als Netzwerk zu verstehen, das in den kommenden Jahren um weitere Standorte und Partner wachsen wird. Tourenempfehlungen für Kiezentdecker und Radfahrer sollen in Zukunft den Routencharakter beleben.

In Treptow-Köpenick gehören zu den interessanten Standorten der Industriesalon (Reinbeckstraße 9) und das Museum im Wasserwerk (Müggelseedamm 307). Ebenfalls sehenswert sind das Haus des Rundfunks (Masurenallee 8-14), das Energie-Museum (Teltowkanalstraße 9) und der Flughafen Tempelhof. Der Leser erfährt Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Möglichkeiten, an einer Führung teilzunehmen. RD

Die Broschüre gibt es an den Standorten, in Volkshochschulen und Bibliotheken und unter www.industriekultur.berlin.
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