Die Großeltern und die Nazi-Zeit

Friedrichshain.In vielen Familien wurde nach dem Krieg kaum über die Jahre von 1933 bis 1945 gesprochen. Bis heute weiß deshalb selbst die Enkelgeneration nur sehr wenig darüber, was ihre Großeltern damals gemacht haben. Welche Auswirkungen hatte dieses Schweigen auf die Biografie von Menschen, die zwischen 1955 und 1975 geboren sind? Darum geht es bei einer Veranstaltung am Freitag, 8. Februar, im Selbsthilfetreffpunkt in der Boxhagener Straße 89. Die Teilnehmer sollen neugierig darauf werden, ihre eigene Lebens- und Familiengeschichte mit dem historischen Hintergrund zu verknüpfen. Geplant sind danach weitere Treffen. Beginn ist um 19 Uhr. Der Unkostenbeitrag beträgt 50 Cent für die Raummiete. Weitere Informationen gibt es unter 2904 66 07.
Thomas Frey / tf
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