Pinkelnde Hunde schädigen Bäume

Friedrichshain. Entlang der Bänschstraße mussten 2012 insgesamt 19 Robinien gefällt werden. Voraussichtlich weitere acht werden in diesem Jahr abgeholzt.

Der Grund dafür ist immer der gleiche. Alle Bäume waren durch Hunde-Urin massiv geschädigt und ihre Standfestigkeit nicht mehr gesichert. Das bestätigte Baustadtrat Hans Panhoff (B'90/Grüne) jetzt noch einmal in seiner Antwort auf eine mündliche Anfrage der Bezirksverordneten Susanne Hellmuth.Für die verschwundenen Robinien soll es Neupflanzungen geben, kündigte der Stadtrat an. "Das wird nach Empfehlungen eines Gutachtens passieren." Geplant sei, hier Baumarten einzusetzen, die sich widerstandsfähiger gegen Hunde-Urin erweisen. Sie werden außerdem "durch geeignete Maßnahmen geschützt." Zu diesem Schutz gehören auch Informationen an die Bürger, respektive Hundehalter, die sie darauf hinweisen sollen, welchen Schaden ihre pinkelnden Vierbeiner anrichten.

Wobei zweifelhaft ist, ob das Problem dadurch aus der Welt geschafft wird. Zumal die Situation in der Bänschstraße kein Einzelfall ist. Auch an anderen Stellen im Bezirk werden Bäume von der Hinterlassenschaft der Hunde in Mitleidenschaft gezogen.


Thomas Frey / tf
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