Spitzel Hinkel enttarnt

Friedrichshain. Die Stasi-Unterlagenbehörde hat am 16. November Dokumente veröffentlicht, die nachweisen, dass Maik Uwe Hinkel unter dem Decknamen "Jens Peter" als inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit tätig war. Hinkel, Investor des umstrittenen Hochhauses an der East Side Gallery, wollte die Veröffentlichung verhindern, scheiterte damit aber vor Gericht. Aus den Unterlagen soll hervorgehen, dass er seit 1982 vor allem auf die katholische Studentengemeinde in Sachsen und deren westdeutsche Kontaktpersonen angesetzt war. Die DDR-Opferhilfe will als Protest gegen Hinkels IM-Tätigkeit und sein Bauvorhaben künftig regelmäßig an der East Side Gallery aus seinen Stasi-Akten vorlesen.


Thomas Frey / tf
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