Tanzstudio kämpft um Existenz: Nach 29 Jahren droht "instep" das Aus

Hedi Vogt mit jungen Tänzerinnen ihres „Tanzstudios instep“. (Foto: Tanzstudion instep)
Berlin: Tanzstudio instep |

Kladow. Seit 29 Jahren hat Inhaberin Hedi Vogt im „Tanzstudio instep“ weit mehr als tausend Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Freude am Tanzen vermittelt. 15 Jahre davon im Cladow Center am Kladower Damm 364. Nun droht dort wegen erhöhter Mietforderungen das Ende.

Der neue Besitzer des Cladow Center hat den Mietvertrag für das Tanzstudio gekündigt. „Neue Vertragsverhandlungen werden nur geführt, wenn ich bereit bin, nahezu das Doppelte der jetzigen Miete zu bezahlen“, sagt Hedi Vogt. Eine derartige Mieterhöhung könne sie aber aus den Einnahmen des Tanzstudios keinesfalls zahlen. Zumal sie weiterhin bemüht sei, die Preise für das Tanztraining so zu gestalten, dass auch einkommensschwächere Familien die Angebote wahrnehmen könnten.

Und Hedi Vogt verweist auf eine nicht zu unterschätzende Bedeutung ihres Tanzstudios. „In Kladow gibt es seit jeher zu wenig Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche“, sagt sie. Das „Tanzstudio instep“ gehöre zu den wenigen, vorhandenen Angeboten. „Wenn ich zum Ende des Jahres schließen muss, stehen mehr als 100 Kinder und Jugendliche und natürlich auch Erwachsene auf der Straße“, befürchtet die Tanzpädagogin. Die einzige Hoffnung, die sie noch sehe, sei die Unterstützung seitens des Bezirks durch alternative Räume für die Tanzschule.

Hedi Vogt bittet daher dringend um Unterstützung für den Erhalt ihres Tanzstudios. Entsprechende Unterschriftenlisten, in die man sich eintragen kann, liegen im „Tanzstudio instep“ im Cladow Center aus.

Ud
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