Deutsch-Russische Festtage mit spannendem Programm

Karlshorst. Alljährlich ziehen die Deutsch-Russischen Festtage rund 150 000 Menschen an. Vom 6. bis zum 8. Juni gibt es im digibet Pferdesportpark in der Treskowallee 129 auch in diesem Jahr viel zu erleben.

Zu den Höhepunkten gehören die Sportereignisse. Am 7. und 8. Juni treten jeweils ab 10 Uhr jugendliche Schachspieler aus Moskau und Berlin gegeneinander an. Besucher haben die Gelegenheit, sich mit einem russischen Großmeister zu messen. Ebenfalls am Sonnabend und Sonntag finden jeweils um 15 Uhr Boxturniere statt.

Eröffnet werden die Festtage am 6. Juni ab 18 Uhr von der deutschen Rockgruppe Pankow, dem Sänger Peter Schilling und einem großen Feuerwerk. Am Sonnabend ist die russische Rockband Posle 11 zu hören.

Im Moskauer Pavillon wird ein ausgesuchtes Verlags- und Literaturprogramm vorgestellt. Beispielsweise präsentiert der Chefredakteur der "Literaturnaja Gazeta", Jurij Poljakow, sein neuestes Buch, ebenso die Krimi-Autorin Galina Kulikowa.

Schon im Vorfeld der Deutsch-Russischen Festtage geht es um den kulturellen Austausch. So findet am 4. und 5. Juni erstmals ein Jugend- und Bildungsforum im Kulturhaus Karlshorst in der Treskowallee 112 statt.

Am 5. Juni um 10 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die deutsch-russischen Beziehungen im Wandel", zu der der Russland-Koordinator der Bundesregierung, Gernot Erler, und Wladimir M. Grinin, Botschafter der Russischen Föderation, sowie Lothar de Maizière, Vorsitzender des Petersburger Dialogs, eingeladen sind.

Allerdings wird der Wandel der deutsch-russischen Beziehungen angesichts des Konflikts in der Ukraine weitgehend umschifft. Steffen Schwarz, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Deutsch-Russischer Festtage, versichert, Parteien oder politische Institutionen seien nicht vertreten. Bislang rechnen die Veranstalter mit einem ruhigen Ablauf. Sicherheitsmaßnahmen werden wie gewohnt getroffen.

"Das Thema Ukraine kann man nicht außen vor lassen. Wer kritisch diskutieren will, etwa im Literaturzelt, ist herzlich eingeladen", sagt Schwarz.

Das komplette Festprogramm gibt es unter www.drf-berlin.de.

Karolina Wrobel / KW
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