Volkswagen spendet Median-Kliniken Therapiefahrzeuge

Sven Kunath von VW (r.) übergibt Median-Geschäftsführer Hartmut Hain den symbolischen Schlüssel für das erste von 24 Therapiefahrzeugen. (Foto: Uhde)

Kladow. Mit der Übergabe eines VW-Golfs und der Unterzeichnung eines Vertrags haben der Automobilhersteller Volkswagen und die Median-Kliniken am 12. Mai in der Reha-Klinik am Kladower Damm 223 eine Kooperation vereinbart.

Ziel dieser bundesweit ersten Zusammenarbeit ist es, die Mobilität von Menschen nach einer Erkrankung zu fördern. Bis Ende dieses Jahres wird VW an 24 der bundesweit mehr als 40 Rehabilitationseinrichtungen der Median-Kliniken speziell ausgestattete Therapiefahrzeuge übergeben. "In unseren Reha-Kliniken stehen die Fahrzeuge dann für das Training der Patienten im und am Auto zur Verfügung", sagt Median-Geschäftsführer Hartmut Hain. Therapeuten würden die Fahrzeuge nutzen, um mit den Patienten alltägliche Bewegungsabläufe wie Ein- und Aussteigen oder die Fahrzeugbedienung mit Prothesen oder künstlichen Gelenken zu trainieren. "Die Patienten lernen dadurch schon während der Rehabilitation die Mobilitätsmöglichkeiten kennen, die ihnen in ihrer neuen Situation Vertrauen in die eigene Selbstständigkeit und die dafür notwendige Bewegungsfreiheit geben", sagt Hain.

"Die Autos sind Serienmodelle, jedoch mit Fahrhilfen ausgestattet wie Handbediengeräten oder einem linksseitigen Gaspedal", erläutert Sven Kunath, Leiter des Vertriebs für Groß- und Direktkunden im Wolfsburger VW-Werk. Die Schulung der Therapeuten übernehme Volkswagen vor Ort.

Die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit bringt zwei Partner zusammen, die über weitgehende Erfahrungen mit der Mobilisierung von Patienten nach neurologischen, orthopädischen oder kardiologischen Erkrankungen verfügen. Die Median-Kliniken mit Sitz in Berlin bieten mit mehr als 9000 Betten in ihren Rehabilitationseinrichtungen jährlich rund 120 000 Patienten Hilfe bei der Wiedererlangung ihrer Mobilität. Volkswagen bietet seit Jahrzehnten ein umfangreiches Programm an behindertengerechter Ausrüstung für Fahrzeuge. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen rund 25 000 Fahrzeuge an Menschen mit unterschiedlichen Mobilitätseinschränkungen ausgeliefert.


Michael Uhde / Ud
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