Broschüre gibt Einblick in Geschichte der Köpenicker Klinik

Vor 100 Jahren wurde das Krankenhaus Köpenick eingeweiht. Die Broschüre erzählt aus der Geschichte. (Foto: DRK-Kliniken)

Köpenick. Anfang des Jahres wurde der 100. Geburtstag des Krankenhauses Köpenick gefeiert. Jetzt legten die DRK-Kliniken, der heutige Krankenhausträger, eine Broschüre zur Geschichte des Hauses vor.

Das Krankenhaus war am 3. Januar 1914 eröffnet worden, offiziell als Kreiskrankenhaus des Landkreises Teltow, der deshalb auch für den 1,85 Millionen Mark teuren Bau aufkam. Für die 149 Betten waren neben dem leitenden Arzt Dr. Reinhold Hinz weitere zehn Mediziner und 30 Krankenschwestern zuständig.

Die Broschüre zeigt anhand einer Zeitleiste die Entwicklung des Hauses, an zwei Weltkriege, NS-Zeit sowie die DDR-Mangelwirtschaft ihre Spuren hinterlassen haben. Ohne die engagierten Mitarbeiter hätte das Köpenicker Krankenhaus seinen 100. Geburtstag vermutlich nicht erlebt. Auch ihnen sind Beiträge gewidmet, darunter Georg Bick, der von 1967 bis 1982 als ökonomischer Direktor zahlreiche komplizierte Bauvorhaben möglich machte.

Oder Hebamme Barbara Peter, die seit 1973 im Haus arbeitet. Sie hat bereits 1978 dem heutigen Bürgermeister Oliver Igel auf die Welt geholfen, und als im vorigen Jahr dessen Sohn Felix geboren wurde, war sie wieder dabei.

Die Broschüre "Einhundert Jahre Krankenhaus Köpenick" ist kostenlos an der Information der DRK-Kliniken, Salvador-Allende-Straße 2-8, erhältlich.

Ralf Drescher / RD
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