"Das kunstseidene Mädchen" im Stadttheater

Doris (Birgit Pelz) will Luxus im Leben. (Foto: Theater)

Köpenick. Sie weint und lacht im Wechselspiel. Die 18-jährige Doris ist voller Hoffnung. Sie möchte "ein Glanz" werden, doch ihr Weg dorthin entpuppt sich als eine Berg- und Talfahrt.

Was die Hauptperson des Stücks "Das kunstseidene Mädchen" erlebt, kann das Publikum am 14. und 15. September im Stadttheater Cöpenick, Friedrichshagener Straße 9, verfolgen. Der gleichnamige Roman von Irmgard Keun erschien 1932. Die Autorin war bei der Veröffentlichung des Buches 27 Jahre alt und ließ sich von eigenen Erfahrungen inspirieren. Hardy Halama, Berliner Regisseur und Schauspieler, hat daraus nun ein Einpersonenstück mit Birgit Pelz gemacht, das den Zuschauer zum Lachen bringt, ihm aber im nächsten Moment schnell das Grinsen aus dem Gesicht wischt.Gesangs- und Tanzeinlagen, die an die Goldenen Zwanziger anmuten, vermitteln den speziellen Humor dieser ereignisreichen Zeit. Dazu kommen freche Witze und alte Geschlechterklischees. Halama hat sich das Stück zu eigen gemacht: Doris’ in sich gegensätzlicher Charakter und ihre Selbstironie haben ihn verwirrt und fasziniert, sagt der Regisseur.

Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr, Der Eintritt kostet 13, ermäßigt elf Euro. Kartenreservierung unter 65 01 62 34.

Silvia Möller / sim
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