Der zweite Preis ging nach Alt-Köpenick

Birgit Grimm vom Schloßplatztheater (links) und Sabine Tillack vom Bezirksamt, die das Stadtfest mit initiierte, im Opernnetz. (Foto: Ralf Drescher)

Köpenick. Im Bezirk gibt es mehrere Stadtfeste, darunter seit über 50 Jahren den Köpenicker Sommer. Ein dagegen kleines und noch von vielen Einwohnern fast unbemerktes Stadtfest wurde jetzt ausgezeichnet.

Die Stiftung Lebendige Stadt hat den zweiten Preis für das deutschlandweit schönste Stadtfest an "Oper im Netz - Tag der Stadtkunst" vergeben. Das ist seit fünf Jahren eine gemeinsame Aktion von Schloßplatztheater und Bezirksamt, um die 2009 aufgestellten Objekte des Projekts "Kunst und Architektur in Alt-Köpenick" mit Leben zu erfüllen. Dabei gibt es Lesungen und Theaterspiele an mehreren Stellen in der Altstadt. Höhepunkt ist in jedem Jahr die Opernaufführung im Kletternetz an der Grünstraße. "Wir wollten mit unserem kostenlosen Angebot die Kunstwerke in der Altstadt beleben", erläutert Birgit Grimm vom Schloßplatztheater. Kostenfrei, weil das Projekt - rund 10 000 Euro pro Jahr sind nötig - bisher durch Sponsoren, BVV-Sondermittel und einem Zuschuss vom Kulturamt finanziert wird.Um den Preis für das schönste Stadtfest hatten sich 631 Projekte beworben. Auf Platz eins vor Köpenick kam übrigens Karlsruhe mit seinem Stadtgeburtstag. Für die Preisträger aus Köpenick gab es eine in Form eines Stadteingangsschilds gefertigte Urkunde und 1250 Euro Preisgeld. "Die stecken wir natürlich ins nächste Stadtkunstprojekt 2014", verspricht Birgit Grimm.


Ralf Drescher / RD
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