Die Neuen sind da: Nach Trennungen neue Trainer bei Viktoria und Preussen

Da war die Welt bei den Preussen noch in Ordnung. Kurz vor Saisonstart zeigten sich Trainer, Spieler und Vorstand zuversichtlich, dass sich die 1. Männer unter dem Trainer-Trio Guido Spork, Timo Szumnarski und Elvir Cocaj in der Berlin-Liga behaupten. (Foto: K. Menge)

Steglitz. Bei den Steglitzer Fußballclubs FC Viktoria 1889 und BFC Preussen dreht sich derzeit das Trainerkarrussell. Beide Verein trennten sich kürzlich von den Cheftrainern ihrer ersten Mannschaften. Die „Neuen“ sind bereits am Start.

Beim Lichterfelder Verein FC Viktoria hat sich der Vorstand von Robert Jaspert getrennt. Die sofortige Vertragsauflösung erfolgte auf Wunsch des 55-Jährigen, teilt der Vorstand mit.

Als neuen Coach hat der Vorstand nun eine „passende Neubesetzung“ gefunden. Die Position des Cheftrainers der Regionalligamannschaft nimmt ab sofort Ersan Parlatan ein. Der 38-Jährige ist Inhaber der UEFA-A-Lizenz und alter Bekannter des Vereins. Bereits in den Jahren 2010 und 2011 arbeitete er erfolgreich bei Viktoria, führte den Verein zur Berliner Meisterschaft und erreichte damit den Aufstieg in die NOFV Oberliga Nordost. Zuletzt arbeitete Parlatan als Co-Trainer beim Ligakonkurrenten TSG Neustrelitz.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die entstandene Lücke auf der Cheftrainer-Position so kurzfristig schließen konnten. Ersan Parlatan kennt sowohl den Verein als auch die Regionalliga. Er ist ein junger, hochmotivierter Trainer und als akribischer Arbeiter bekannt. Jetzt geht es uns allen nur noch darum, bis zur Winterpause möglichst viele Punkte einzufahren“, so Vorstandsmitglied Carsten Herrmann.

Ersan Parlatan freut sich auf die neue Herausforderung und die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte: „Der FC Viktoria ist für mich als Berliner Junge tatsächlich eine Herzensangelegenheit. Ich freue mich, wieder Zuhause zu sein und die Zukunft des Vereins mit all meiner Kraft und Erfahrung mitgestalten zu dürfen!“ Als Co-Trainer wird ihm weiterhin Sofian Chahed (32) zur Seite stehen.

Bei den Preussen in Lankwitz sind gleich beide Trainer gegangen. Nach dem 8. Spieltag kam das Aus für Timo Szumnarski und seinen Co-Trainer Guido Spork. Erst zum Saisonstart wurde das Trainer-Duo hochgelobt. Unter seiner Führung sollte sich die Elf als Aufsteiger den nötigen Respekt erspielen und sich den Klassenerhalt in der Berlin-Liga sichern. Die Rechnung ist offenbar nicht aufgegangen und sowohl Fußballabteilungsvorstand Andreas Mittelstädt als auch die beiden Coaches waren sich einig: „Es hat einfach nicht mehr gepasst.“

Neuer Cheftrainer bei den Preussen ist Levent Selim. Er soll nun gemeinsam mit Co-Trainer Elvir Cocaj die weit hinter den Erwartungen gebliebene Mannschaft wieder auf Kurs bringen. KM
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