2550 Abc-Schützen starten im Bezirk

Lichtenberg. Für rund 20 000 Kinder aus dem Bezirk beginnt am 5. August wieder die Schule. Bildungsstadträtin Kerstin Beurich (SPD) ist zufrieden mit der Vorbereitung aufs neue Schuljahr.

"Wir konnten für jeden Lichtenberger Schüler auch einen Platz zur Verfügung stellen", erklärte die Stadträtin. Das war nicht im immer so, es mussten auch schon Oberschüler in andere Bezirke ausweichen. Am Montag klingeln für rund 1520 neue Oberschüler in den 7. Klassen die Schulglocken in einem der 15 Oberschulen im Bezirk. "Wir haben fast alle Schüler in ihrer Wunschschule unterbringen können", betonte die Stadträtin. Es gab nur ganz wenige Schüler, die in die Schule ihrer zweiten Wahl umgelenkt werden mussten. Nun macht sich bemerkbar, dass der Bezirk bereits 2011 auf die wachsende Zahl von Schülern reagiert und sich vorbereitet hat. Es wurde bereits die stillgelegte Schule in der Werneuchener Straße reaktiviert. Weitere Schulen in der Siegfriedstraße und in der Dolgenseestraße werden folgen. Rund 3 Millionen Euro hat der Bezirk bisher für die Sanierung der stillgelegten Schulgebäude ausgegeben. "Seit 2010 gab es den Wandel in der Schulpolitik", betonte Kerstin Beurich. Immer mehr Familien mit Kindern zogen in den Bezirk, es wurden mehr Plätze zunächst in den Kitas und jetzt auch in Schulen benötigt. 2250 Lernanfänger werden am 10. August das erste Mal stolz mit ihrer Schultüte in eine der 24 Grundschulen gehen. So viele Schulanfänger hatte der Bezirk schon lange nicht mehr.

Vor einem großen Problem steht die Stadträtin im Moment: Zum Ende der Ferienzeit ist die Sporthalle des Hans-und Hilde-Coppi-Gymnasiums im Römerweg in Karlshorst abgebrannt. "Auf jeden Fall ist der Sportunterricht für die Schüler gesichert", so die Stadträtin. Die neu sanierte Sporthalle in der Dolgenseestraße soll genutzt werden. "Vor solch einer Situation standen wir schon öfter, dass eine Sporthalle nicht genutzt werden konnte", erklärte Beurich. Auf jeden Fall wird der Unterricht stattfinden. Die Stadträtin rechnet damit, dass mit dem Geld der Versicherung und weitere finanziellen Mitteln eine neue Halle am Coppy-Gymnasium gebaut werden kann. Sie wird frühestens zum Schuljahr 2015 fertig sein.


Klaus Tessmann / KT
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