Musik in vielen Stilrichtungen und auch Politik

Lübars. Unter dem Motto "Vive l’Afrique" steht der Labsaal, Alt-Lübers 8, am 10. August ganz im Zeichen des schwarzen Kontinents.

Von 18 Uhr an stellen sich unterschiedliche afrikanische Künstler vor. Den Anfang macht Martha Teferra Mekkonen mit amharischen Liedern aus Äthiopien mit der Krar Chawatah (Leier, Harfe). Die Tochter des berühmten Pianisten Teferra Mekonnen wurde 1972 in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, geboren und besuchte dort die Yared-Musikschule. 2005 bis 2009 gab sie Konzerte vor großem Publikum in Addis Abeba. Seit Juni 2010 lebt sie in Berlin.

Um 19 Uhr spielt die Gruppe Lanaya Musik der Manding-Völker und zeitgenössische Musik aus Burkina Faso.

Die Situation von Flüchtlingen in Berlin wird ab 20.30 Uhr Thema. Eine Gruppe namens "Lampesua in Berlin" spielt ein Reggae-Lied zum Oranienplatz, und es gibt Informationen über afrikanische Flüchtlinge in der Hauptstadt.

Die Gruppe Gnawa Symphony spielt ab 20.15 Uhr Lieder aus Nordafrika. Die Zuhörer erwartet eine Mischung aus Berber- und Pop-Musik.

Der Senegalese Asukaten schließt um 21.30 Uhr das Programm. Er spielt "New African Blues" mit Einflüssen der Frankophonie und Stilelementen aus Berlin.

Neben der Musik können sich die Besucher an afrikanischem Essen erfreuen. Der Eintritt kostet 15, ermäßigt zehn Euro.

Weitere Informationen gibt es unter www.koka.de.

Christian Schindler / CS
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