Bezirksamt will eigene Gebäude loswerden

Das Immobilienmanagement und das Bauamt sollen nach den Vorstellungen des Bezirksamt aus der Premnitzer Straße 11/13 ausziehen. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Das Bezirksamt wird voraussichtlich in den kommenden Jahren einige Dienstgebäude abgeben.

Die Gebäude der Bezirksverwaltung sind chronisch unterbelegt. Die Verwaltung nutzt in fünf Gebäuden rund 17 330 Quadratmeter. Das sind nach den Vorgaben des Landes Berlin rund 6560 Quadratmeter zu viel. Und der Überschuss an Büroraum wächst noch. Bis 2020 sollen weitere 175 Personalstellen abgebaut werden. Das sieht ein zwischen Bezirk und Senatsfinanzverwaltung vereinbartes Personalabbaukonzept vor. Auf die Streichliste hat das Bezirksamt die Premnitzer Straße 11/13 gesetzt. In dem unsanierten Plattenbau am Gewerbegebiet Bitterfelder Straße ist das Bauamt und die Immobilienverwaltung untergebracht. Die Gebäude sollen an den Liegenschaftsfonds zum Verkauf abgegeben werden. Auch das Haus der Gesundheit in der Etkar-André-Straße 8 soll an den Liegenschaftsfonds gehen. Allerdings will das Bezirksamt drei Viertel der Fläche in Zukunft anmieten. Der Rest würde zur Vermietung durch den Liegenschaftsfonds freigegeben.

Bestandteil der Vorschläge des Bezirks an den Liegenschaftsfonds ist auch das Marzahner Rathaus am Helene-Weigel-Platz 8. Wenn der Liegenschaftsfonds des Rathaus übernimmt und saniert, würde das Bezirksamt das Gebäude komplett zurückmieten.


Harald Ritter / hari
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