Wege zum Sparen: Gasantrieb oder Car-Sharing

Für viele ist das eigene Auto ein unverzichtbares Luxusgut. Damit ist weniger die Art von Luxus gemeint, die man um keinen Preis missen möchte, sondern eher die notwendige Anschaffung, deren Unterhalt preislich fast schon Luxus zu nennen ist.

Trotz des breiten Angebotes an öffentlichen Verkehrsmitteln sind auch viele Berliner auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen. Sie pendeln täglich weite Wege zwischen Orten, die nicht oder nur schlecht ans öffentliche Netz angeschlossen sind, oder sie müssen zeitlich derart flexibel sein, wie es Bahn und Bus nicht garantieren können. Sie sind diejenigen, welche man im Berufsverkehr in langen Staureihen sieht - meist allein im Auto sitzend. Entsprechend fällt die finanzielle Belastung eines eigenen Autos meist auch nur auf eine Person zurück. Und doch gibt es Wege am eigenen Auto zu sparen.

Umweltschonender und günstiger Betrieb

Den größten Posten in der Rechnung nimmt neben Steuer und Versicherung der Kraftstoff ein. Ständige Preiserhöhungen für Benzin und Diesel führen dazu, dass diese Kosten nur noch schlecht kalkulierbar sind. Hinzu kommen Inspektionen und Reparaturen, die (häufig unvorhergesehen) den Geldbeutel zusätzlich belasten. Im Moment kann man durch die Wahl des Kraftstoffs jedoch noch erheblich Geld einsparen. Wer mit einer Gasanlage fährt, profitiert von der steuerlichen Förderung, die noch bis 2018 gesetzlich festgeschrieben ist. Der Liter LPG-Gas kostet in der Regel zwischen 80 und 85 Cent. Der Einbau einer Gasanlage schlägt jedoch mit 1.500 bis 3.000 Euro zu Buche, weshalb der Kauf eines gebrauchten Umgerüsteten zu empfehlen ist. Auch
  • die Modelle von Audi A4 sind mit Gasantrieb erhältlich, sodass man sicheres und sportliches Fahren zum günstigen Preis haben kann.

    Privates Car-Sharing - Kosten teilen

    Eine andere Möglichkeit, Kosten zu reduzieren, hat sich auch in Berlin mittlerweile schon etabliert. Die Idee des Car-Sharings auf den Privatwagen übertragen führt zu einem Nutzungsmodell, bei dem das Auto in seinen Leerzeiten weiter vermietet werden kann. Nutzer registrieren sich hierfür auf einer Plattform, über die auch die Anfragen gestellt werden. Die Mietgebühr kann schließlich für Unterhalt und Instandhaltung verwendet werden. So werden nicht nur Fixkosten reduziert, auch eine Tankfüllung oder ein Satz neuer Winterreifen fallen nicht mehr so stark ins Gewicht.


    Weitere Vorteile des Teilens durch Carsharing sind:




    • Städte werden räumlich entlastet

    • anderen wird geholfen

    • die Ressource Auto wird nachhaltig und ökonomisch genutzt

    • die Vermittlung erfolgt unkompliziert

    • Vermietung kann in der Nähe erfolgen



    Mittlerweile gibt es mehrere Plattformen für Car-Sharing im Netz und zahlreiche Erfahrungsberichte überzeugter Nutzer. Ein Vergleich lohnt sich.


    Ratgeber-Redaktion

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