Auf Minibriefkästen besser verzichten

Gefaltet, gequetscht, vielleicht sogar durchnässt, wenn der Einwurf im Freien liegt: Ist der Briefkasten zu klein, leidet oft die Post.

Damit Briefe heil ankommen, muss ein Briefkasten mindestens einen Umschlag der Größe C4 fassen können, rät Stefan Heß, Pressesprecher der Deutschen Post in Frankfurt. Das entspricht Kantenlängen von 32,9 mal 32,4 Zentimetern.Der Kasten sollte laut EU-Norm EN 13724 innen zumindest so hoch sein, dass der Kasten gestapeltes Postgut mit einer Höhe von mindestens vier Zentimetern aufnehmen kann. Der Schlitz ist idealerweise zwischen 32,5 bis 40 Zentimeter lang, wenn die Post quer hineinkommt, und misst 23 bis 28 Zentimeter Länge bei einem Längseinwurf. Die Höhe des Schlitzes beträgt idealerweise drei bis 3,5 Zentimeter.

Für Menschen, die öfter mal den Briefkastenschlüssel vergessen, verlegen oder verlieren, gibt es inzwischen Modelle, die sich per Fingerabdruck oder Code-Eingabe öffnen lassen. Aber auch bei Modellen mit Schlüssel haben die Hersteller in den vergangenen Jahren am Komfort gearbeitet. So gibt es inzwischen Briefkästen, die sich zwar nur per Schlüssel öffnen, aber nach dem Entnehmen der Post einfach zudrücken lassen. Die Nachtruhe sichern Modelle mit einer geräuschgedämmten Einwurfklappe, die nicht laut und schnell zufällt, sondern sich langsam und leise absenkt.


dpa-Magazin / mag
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