Auf eigene Fähigkeiten achten

Macht jemand einen Job, der nicht seinen Fähigkeiten entspricht, kann das zu einem Burnout führen.

Diese Menschen müssen sich jeden Tag aufs Neue verstellen, sagt der Burnout-Experte Jörg-Peter Schröder aus Heidesheim. Diese Verstellung koste viel Energie und erzeuge großen Stress. "Arbeitet etwa jemand im Controlling, obwohl er ein kreativer Typ ist, hat er permanent Stress. Denn für die Arbeit muss er genau sein. Ihm fällt das aber nicht leicht. Dafür kann er aber gut neue Ideen generieren", so Schröder. Nichts helfe daher besser gegen einen Burnout, als einen Job zu machen, der im Einklang mit den eigenen Fähigkeiten steht.

"Das klingt erst einmal banal, aber viele Leute machen einen Job, den sie nicht mögen", erklärt Schröder. Er empfiehlt, schon bei der Studienwahl darauf zu achten, dass ein Job gewählt wird, der einem Spaß macht. Denn auf Dauer könne ein Studium, das allein aus Sicherheitsgründen gewählt wird, krank machen. Außerdem rät er zu Praktika, um zu testen, ob einem der Arbeitsalltag leicht von der Hand gehe. "Wenn man merkt, dass es einem schwer fällt, dann ist man da vielleicht nicht richtig", so Schröder.


dpa-Magazin / mag
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