Senat fördert Kunstprojekte mit Kindern und Jugendlichen

Der Berliner Senat fördert kulturelle Bildung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung. Drei der insgesamt 14 ausgewählten Vorhaben der „Fördersäule 3“ im Bezirk Mitte kommen aus Moabit.

Zu den Ausgewählten gehört Karen Scheper de Aguirre. Mit dem Fördergeld in Höhe von knapp 5000 Euro wird die bildende Künstlerin gemeinsam mit einer Animationsfilmspezialistin und Schülern der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule am Neuen Ufer in Workshops und auf Exkursionen sich dem Begriff „Wald“ nähern – einem ganz speziellen: Beim Projekt „Hansa-Wald“ bemächtigt sich nämlich Wildwuchs der Stadt. Die Schüler sollen dazu eine Geschichte erfinden und in einem Trickfilm erzählen.

Die Künstlerin Beate Maria Wörz will in ihrem Kooperationsprojekt „Mit Eigen-Sinn formen“ Besucherinnen des Mädchenkulturtreffs „Dünja“, Jagowstraße 12, unterstützen, eine eigene Vorstellung von Schönheit zu entwickeln. Am Ende könnte ein gemeinsam geschaffenes Objekt herauskommen. Die Jury hat für dieses Projekt rund 3 00 Euro gewährt.

„In Workshops recherchieren junge Erwachsene nach Geschichten und Biografien, lernen verschiedene künstlerische Mittel zur Bühnendarstellung kennen, probieren sich aus im Zusammenspiel mit Rhythmus und Musik. Gemeinsam wird dann ein Vorstellungsprogramm erarbeitet, in dem der Austausch mit dem Publikum eine zentrale Rolle spielt.“ So beschreiben der Schauspieler Robert Rating und Regisseurin Annika Füser ihr Projekt „Her Stories – Moabiter Erzählwerkstatt“, das gemeinsam mit Spielern des Theater X an der Wiclefstraße umgesetzt werden soll. Ebenfalls rund 3000 Euro stehen dafür bereit.

Die diesjährige Jury konnte Mittel der dritten Fördersäule in Höhe von 45 000 Euro verteilen. Schulrat Jarko Hennig, Kunstprofessorin Mona Jas, Marie-Christin Lender von der Galerie Wedding, die Künstlerin Seraphina Lenz, Katrin Rau vom Jugendamt Mitte, Kazimierz Schorlemmer sowie Carola Tinius, Leiterin des bezirklichen „Theaterateliers“, wählten 14 Projekte mit neuen Zugangsformen zu Kunst und Kultur aus insgesamt 19 Bewerbungen aus.
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