Berlinserie über die "Generation Y" spielt in Neukölln

Die Hauptdarsteller: Christian Wagner, Lotta Löffler und Maximilian Seidel (v.l.) spielen Tom, Emma und Vincent. (Foto: Ecke Weserstraße)

Neukölln. Schauplatz Neukölln: Tom, Emma und Vincent stehen an der Schwelle zu dem, was man wohl "Erwachsensein" nennt - zwischen Nachtleben, komplizierten Beziehungen und unterbezahlten Jobs. Die neue Berlinserie "Ecke Weserstraße" erzählt vom Leben der Mittzwanziger. Die Pilotfolge wird am 8. Juli im Fernsehen ausgestrahlt.

Warum hat sich bisher noch kein Film oder keine Serie der neuen Bohème angenommen, die ihre Zeit zwischen hippen Cafés, improvisierten Altbau-WGs, Flohmärkten und Kanalufern verbringt? Das fragten sich im Frühjahr 2013 der Grafikdesigner Hayung von Oepen und der Literaturstudent Johannes Hertwig.

"Dabei müssen sich diese Lebenswelten überhaupt nicht vor denen der Erfolgsserien wie ,Girls‘ verstecken", sagt von Oepen. Also entwickelten die beiden Freunde die Idee zu "Ecke Weserstraße", einer Comedy/Drama-Serie, die im Kiez zwischen Sonnenallee und Maybachufer spielt.

Für von Oepen ist Neukölln der angesagteste Stadtteil Berlins, in dem aber auch grundlegende Veränderungen anstünden, Stichwort: steigende Mieten. Die Serie versteht er als eine Art Porträt seiner Generation, der "Generation Y", für die der Job nicht mehr im Mittelpunkt steht, die aber auch harte Kompromisse zwischen ihren Idealvorstellungen und der Arbeitswirklichkeit machen muss.

Die halbstündige Pilotfolge entstand an fünf Drehtagen mit Jungschauspielern, Komparsen und einer fünfköpfigen Crew. Zu sehen ist sie am Dienstag, 8. Juli, um 21.15 Uhr auf Alex TV. Einen Trailer und mehr Infos findet man unter www.eckeweserstrasse.de.

Susanne Schilp / susch
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