Spektakel zieht vor die Tore Berlins

Niederschönhausen. Das Mittelalter- und Wikingerspektakel wird in diesem Jahr nicht auf dem Schützenvereinsgelände an der Hermann-Hesse-Straße stattfinden.

Auch das als Ersatz geplante Familienfest im September wird es nicht geben. Veranstalter Michael Rietschel erhielt den Vertrag vom Bezirksamt so spät, dass er mit seinen Partnern die notwendigen Verträge nicht mehr abschließen konnte.

2015 wollte Rietschel im April sein 9. Spektakel wieder in Pankow organisieren. Für dieses hatte ihm das Bezirksamt aber Mitte 2014 die Genehmigung versagt. Grund: Ein anderer Festveranstalter hatte zuvor keine Genehmigung erhalten und beschwerte sich mit Verweis auf die Genehmigungen, die Rietschel bisher erhielt. Das Bezirksamt entschied daraufhin: Beim Schützenvereinsgelände handelt es sich um eine Sportanlage. Hier dürften nur noch Sportveranstaltungen stattfinden. Michael Rietschel erhielt Unterstützung von den Schützenvereinen. Schließlich führte sein Engagement dazu, dass sich auch die BVV mit dem Thema befasste.

Anfang Dezember erhielt der Veranstalter dann die Zusage, dass er ein "Historisches Sport- und Familienfest" auf der Anlage veranstalten könne. Aber erst am 6. Januar wurde ihm der Vertrag übersandt. Das war einem Teil seiner Partner zu spät. So wird das Spektakel vom 17. bis 19. April in Altlandsberg stattfinden.

"Wie es 2016 weitergeht, muss ich erst einmal sehen", sagt er im Gespräch mit der Berliner Woche.


Bernd Wähner / BW
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