Aktionstag in Verkehrsschulen

Pankow. Kürzlich fand in allen Jugendverkehrsschulen des Bezirks ein Verkehrsaktionstag unter dem Motto "Zu Fuß zum Kindergarten und zur Schule - selbst sicher mobil" statt.

Die alljährliche berlinweit einmalige Aktion wendet sich an die künftigen Abc-Schützen. "Auf die Schulanfänger wirken ab August viele neue Einflüsse. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der gut vorbereitet werden sollte", sagt Polizeihauptkommissar Uwe Karck.Bereits den Juni über haben auf Empfehlung der Verkehrssicherheitsberater der Polizeidirektion 1 die meisten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam sichere Überquerungsmöglichkeiten der Fahrbahnen für den künftigen Schulweg ausgewählt.

Beim Aktionstag beispielsweise in der Jugendverkehrsschule Pankow, Straße vor Schönholz 20, nutzen 161 Kinder aus nahe gelegenen Kitas die Angebote und trainierten das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Der sichere Schulweg wurde mit Maskottchen Adacus, einem kleinen Plüschvogel, an einem Fußgängerüberweg mit Ampelschaltung trainiert. Bei der Station Kettcar mussten sich die Schulanfänger mit ihren Tretautos richtig im Straßenverkehr bewegen. An der Station Fahrradfahren wurde fleißig Radfahren geübt. Dabei ging es nicht nur um richtiges Verhalten im Straßenverkehr, sondern auch um Helmpflicht. An der Malstation wurden Verkehrszeichen gelernt und mit den richtigen Farben ausgemalt.

Highlights für die Kinder waren ein echter Funkstreifenwagen und ein echtes Polizeimotorrad sowie ein Fahrzeug des Technischen Hilfswerkes.

"Besonders in Wohngebieten brauchen Kinder Hilfe, wenn es einzuschätzen gilt, wann man die Straße unbeschadet überqueren kann, wann der Autofahrer das Kind sieht und wie weit ein Fahrzeug vom eigenen Standort entfernt ist", weiß Uwe Karck. "Für Erwachsene ist das Alltag, aber für Kinder ist vieles neu. Deshalb sollten Erwachsene stets mit gutem Beispiel vorangehen - ob Fußgänger, Zweirad- oder Autofahrer", mahnt Karg, der seit elf Jahren als Verkehrssicherheitsberater tätig ist.

Unterstützt wurde der Aktionstag vom Bezirksamt, von der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung, dem THW, dem ADAC und der Polizeidirektion 1.


Michael Kahle / m.k.
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