EIn Gebäude des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums wird saniert

Pankow. Nach den Herbstferien werden die Schüler des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums neue Räume beziehen. Diese befinden sich aber nicht an der Kissingenstraße, sondern auf dem Campus an der Borkumstraße.

Dort ließen Bezirksamt und Senatsbildungsverwaltung in den zurückliegenden Monaten ein Containerbauwerk errichten. In dieses wurden moderne Unterrichtsräume eingebaut. Eingeweiht wurden diese mobilen Klassenräume kürzlich von Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Schulstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (beide SPD).Das neue Bauwerk auf dem Schulhof hat eine rote Blechfassade und umfasst acht Klassenräume. 1,2 Millionen Euro investierte die Stadt in dessen Aufbau und Ausstattung. Grund für die Containerschule sind die anstehenden Sanierungsarbeiten des maroden Plattenbaus. Es soll ab 2016 saniert werden. Voraussichtlich 14 Millionen Euro werden die Bauarbeiten kosten. Bis der alte Plattenbau saniert ist, werden in den mobilen Klassenzimmern Gymnasiasten unterrichtet. Danach wird das Bauwerk nach Stand der Dinge aber weiter stehen bleiben. Denn die benachbarte Grundschule platzt aus allen Nähten und ist für zusätzlichen Raum dankbar. So wird aus dem Provisorium dann wohl eine längerfristige Einrichtung.

Die mobilen Klassenräume in Pankow seien quasi ein Pilotprojekt für Berlin, erklärte Bildungssenatorin Sandra Scheeres zur Einweihung. Die Zahl der Schüler in Berlin wächst stetig. Weil gar nicht so schnell so viele neue Schulen gebaut werden, will der Senat bis 2015 in ganz Berlin etwa 25,7 Millionen Euro in solche Containerbauwerke investieren.


Bernd Wähner / BW
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