Namen der Ermordeten sollen auf Tafeln veröffentlicht werden

Pankow. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und die Kommission für Bürgerarbeit Pankow wollen mit Gedenktafeln die jüdischen Opfer des NS-Regimes ehren und bitten um Unterstützung.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden im heutigen Bezirk Pankow nach jetzigem Stand der Forschung rund 800 namentlich bekannte jüdische Bürger verschleppt und umgebracht. Anliegen des VVN-BdA und der Kommission für Bürgerarbeit ist es, die Namen der Opfer öffentlich sichtbar zu machen. Entsprechende Gedenktafeln sollen an die Zaunfelder des ehemaligen Jüdischen Waisenhauses an der Berliner Straße angebracht werden. Diese Tafeln sollen zu den Gedenktagen anlässlich der Pogromnacht am 9. November und für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar installiert werden.
Die beiden Organisationen bitten die Pankower um Unterstützung. Mit einem Beitrag von zehn Euro kann jeder helfen, ein Opfer der NS-Diktatur aus der Anonymität zu holen. Weitere Informationen auf www.lichterkette-pankow.de und pankow.vvn-bda.de.

Michael Kahle / m.k.
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