Bezirksamt lässt 114 kranke Bäume fällen

Prenzlauer Berg. Das Bezirksamt lässt in den nächsten Wochen in großem Stil Traubenkirschen fällen.

Insgesamt 114 Straßenbäume werden der Kettensäge zum Opfer fallen. "Die in den 1980er-Jahren gepflanzten Straßenbäume leiden unter Wurzelfäule und sind in ihrer Standsicherheit akut gefährdet", erklärt Stadtentwicklungsstadtrat Jens-Holger Kirchner (Bündnis 90/ Die Grünen). Im Auftrage des Bezirksamtes hatten im Jahre 2008 unabhängige Gutachter 800 dieser Bäume untersucht. Sie wiesen auf gravierende Schäden hin. Offenbar wurden bei der Anzucht der Bäume und beim Pflanzen Fehler gemacht. Die Gutachter entwickelten seinerzeit ein Konzept, wie mit den Bäumen umgegangen werden soll. Einige mussten sofort gefällt werden. Bei anderen ordneten sie einen regelmäßigen Kronenschnitt als lebenserhaltende Maßnahme an.

Bei den nun betroffenen Bäumen reicht der Kronenschnitt nicht mehr aus, um ihre Standsicherheit auf Dauer zu erhalten. Deshalb müssen sie gefällt werden. Die Anwohner der Straßen, in denen die Straßenbaumfällungen stattfinden, werden per Aushang informiert.

Unter anderem sind Bäume in der Storkower Straße, der Lychener Straße, der Gudvanger Straße und Am Falkplatz betroffen. Laut Kirchner sind die Arbeiten mit Naturschutzverbänden und mit Bürgerinitiativen abgestimmt. Alle gefällten Bäume sollen bis zum Ende des Frühjahrs 2013 durch neue ersetzt werden.


Bernd Wähner / BW
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