Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark ist sanierungsbedürftig

Blick auf das Tribünengebäude des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks: Hier müsste in den nächsten Jahren kräftig investiert werden. (Foto: BW)

Prenzlauer Berg. Im vergangenen Jahr konnte im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark das neue Sportfunktionsgebäude eingeweiht werden. Trotzdem gibt es auf dem Sportgelände noch sehr viel zu tun.

Das machte Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski (CDU) in seiner Antwort auf eine Anfrage des Abgeordneten Dr. Gabriele Hiller (Die Linke) deutlich. Stattliche 6,7 Millionen Euro hatte der Senat in den Neubau des Funktionsgebäudes investiert. Möglich war das nur, weil die Bundesregierung entsprechende Mittel aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung stellte. Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark gibt es aber weit mehr zu tun. "Der Instandsetzungs-, Modernisierungs- und Sanierungsbedarf ist erheblich", berichtet der Sportstaatssekretär. Unter anderem müssten das große Stadion, das Tribünengebäude und der Sportplatz westlich des kleinen Stadions saniert werden.Dass in die Sportanlage im großen Stil investiert werden muss, hat der Senat erkannt. Deshalb wird derzeit an einer Neukonzipierung der gesamten Anlagen gearbeitet. In diesem Zusammenhang wird zugleich der mittel- und langfristige Finanzmittelbedarf ermittelt, erklärt Andreas Statzkowski. Damit die Sportanlage bis zu umfassenden Investitionen weiter betrieben werden kann, gab der Senat im vergangenen Jahr bereits 498 00 Euro für bauliche Unterhaltungsmaßnahmen aus. Noch einmal 238 000 Euro werden für 2013 bereitgestellt. Unter anderem wurde in die Beseitigung eines Legionellen-Befalls investiert. Geld floss auch in die Substanzsicherung von Flutlichtmasten sowie in die Absturzsicherung von Lautsprechern im Tribünenbereich. Weitere Mittel werden dieses Jahr in Brandschutzmaßnahmen sowie in die Standsicherung des Tribünengebäudes investiert. Ob ab 2014 größere Investitionen erfolgen können, lässt sich laut Statzkowski noch nicht sagen. Zunächst muss der Haushaltsplanentwurf des Senats für die nächsten zwei Jahre diskutiert werden.


Bernd Wähner / BW
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