Kirschbäume unter Schutz

Prenzlauer Berg.Der Fall der Berliner Mauer rief auch in Japan große Begeisterung hervor. Ihre Sympathie mit dem wiedervereinigten Berlin wollten die Japaner mit einer besonderen Geste bekunden. Sie sammelten Geld für japanische Kirschbäume. Diese sollten in Berlin an symbolträchtigen Orten gepflanzt werden. In Prenzlauer Berg sind diese Kirschbäume vor 20 Jahren im Ernst-Thälmann-Park und auf dem früheren Grenzstreifen an der Schwedter Straße sowie im Bereich Norweger Straße gepflanzt worden. Diese Bäume sollten jetzt in die Naturdenkmalliste aufgenommen werden. Diesen Antrag stellte Matthias Zarbock von der Linkspartei. Sie seien nicht nur besondere botanische, sondern auch kulturgeschichtlich schützenswerte Baumgruppen, die nicht so einfach ersetzbar wären. So begründet der Verordnete seinen Antrag. Die Kirschbaumanpflanzungen seien ein einmaliges Dokument der Völkerverständigung. Die BVV beschloss, diesen Antrag demnächst im Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen zu beraten.
Bernd Wähner / BW
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