Kirschen unter Schutz stellen!

Prenzlauer Berg.Der Fall der Berliner Mauer rief in Japan große Begeisterung hervor. Ihre Sympathie mit dem wiedervereinigten Berlin wollten die Japaner mit einer besonderen Geste bekunden. Sie sammelten im Rahmen der "Sakura-Campaign" Geld für japanische Kirschbäume. Diese sollten in Berlin an symbolträchtigen Orten gepflanzt werden. In Prenzlauer Berg sind diese vor 20 Jahren im Ernst-Thälmann-Park und auf dem früheren Grenzstreifen an der Schwedter Straße sowie im Bereich Norweger Straße gepflanzt worden. Alle Kirschbäume, die im Rahmen der "Sakura-Campaign" gepflanzt wurden, sollen jetzt in die Naturdenkmalliste aufgenommen werden. Diesen Beschluss fasste die BVV. Die Bäume seien nicht nur besondere botanische, sondern auch kulturgeschichtlich schützenswerte Baumgruppen, die nicht so einfach durch Ersatzpflanzungen ersetzbar wären, heißt es in der Begründung. Mehr zur Aktion ist auf http://asurl.de/994 zu erfahren.
Bernd Wähner / BW
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