Regisseurinnen mit afrikanischen Wurzeln

Prenzlauer Berg. "Her Stories - Filmmakers with African Roots" heißt eine neue Filmreihe, die das Projekt Frauenkreise Berlin ins Leben rief. In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung werden in der Choriner Straße 10 jeden Monat Filme von Frauen mit afrikanischen Wurzeln gezeigt.

Die Filmemacherinnen beschäftigen sich darin mit ihrer afrikanischen Identität und Kultur. Zum Auftakt der neuen Filmreihe wird am 21. Februar um 19 Uhr der Streifen "A Lot Like You" von Eliaichi Kimaro gezeigt. Diese beschäftigt sich mit ihrer tansanisch-koreanischen Herkunft. Dabei wirft sie einen sehr persönlichen Blick auf die Geschichte postkolonialer Immigranten. Mit einer ergreifenden persönlichen Reflektion und einem fesselnden visuellen Stil nimmt sie die Zuschauer mit auf eine Reise voller Geschichten aus ihrem Leben. "Filmemacherinnen sind nicht nur im afrikanischen, sondern auch im europäischen Filmgeschäft immer noch unterrepräsentiert", sagt Nina Valeska Witzel zu den Hintergründen der neuen Filmreihe. Das betreffe vor allem auch schwarze Frauen. Dabei gibt es da sehr eindrucksvolle Filme. Mit einer Auswahl möchte das Projekt Frauenkreise nun einen Einblick in deren Arbeit geben. Präsentiert werden in den folgenden Monaten Filme von insgesamt acht afroeuropäischen Filmemacherinnen. Nina Valeska Witzel: "In ihren teils autobiografischen, teils fiktionalen Filmen erzählen sie von Begegnungen mit lang verschollenen Familienmitgliedern, dem Gefühl des Andersseins oder von Geheimnissen rund um ihre Herkunft."

Der Eintritt ist frei. Weitere Infos unter 280 61 85 sowie im Internet auf http://www.facebook.com/Frauenkreise.

Bernd Wähner / BW
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