Motorradausbildung auf Parkplatz nicht mehr möglich

Rahnsdorf. Der Großparkplatz am Fürstenwalder Damm darf seit Anfang Juli nicht mehr für die Ausbildung von Motorradfahrern genutzt werden. Er wurde von der entsprechenden Liste der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gestrichen.

Das wurde im Amtsblatt vom 4. Juli veröffentlicht. Vor allem eine Friedrichshagener Fahrschule hatte den Parkplatz in der Vergangenheit genutzt, um Slalomfahrten und Gefahrenbremsungen zu trainieren. Dafür durften gemäß Ausnahmegenehmigung der Verkehrslenkung Berlin kleine Leitkegel aufgestellt werden. Weil die Bereiche, in denen geübt wurde, nicht zum Parken zur Verfügung standen, hatte es vor allem an heißen Sommertagen Dispute zwischen Besuchern des nahen Rahnsdorfer Strandbads und Fahrlehrern gegeben. Der Parkplatz war und ist dann oft ohnehin überfüllt, sodass sich die Fahrschulübungen schon durch den Passus der Ausnahmeregelung, nur verkehrsarme Zeiten zu nutzen, verboten hätten.

Damit er uneingeschränkt zur Verfügung steht, hatte das bezirkliche Tiefbauamt bei der Verkehrslenkung Berlin die Streichung von der Liste der zugelassenen Übungsplätze beantragt. In der neuen Liste, die ab sofort gilt, sind nur noch der P+R-Parkplatz am S-Bahnhof Altglienicke sowie der Bereich der Wilhelminenhofstraße zwischen Spreeufer und Ostendstraße zugelassen. Das Ordnungsamt wird die Einhaltung der Vorschrift in Rahnsdorf kontrollieren.


Ralf Drescher / RD
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