Geburtsdatum ist jetzt korrekt

In der Haberlandstraße kann man sich über Einsteins Zeit im Bayerischen Viertel informieren. (Foto: Liptau)

Schöneberg. Ein "blödes Malheur", so war vor dem Haus in der Haberlandstraße 8 zu lesen, sei Schuld daran, dass die Gedenkstele für Albert Einstein kurz nach ihrer Enthüllung wieder verschwand. Genau genommen waren es sogar zwei.

Ende Mai erst war die Stele vor dem schlichten 50er-Jahre-Wohnhaus in der Haberlandstraße aufgestellt worden. In dem Vorgängerbau im Bayerischen Viertel hatte der weltberühmte Physiker Albert Einstein von 1917 bis 1932 gelebt. Heute wohnt hier unter anderem der Spanier Gregorio Ortega Coto, der die Stele mit ideeller Hilfe des Bezirksamts initiiert hat. Das Geld kam von privaten Spendern und der Lotto-Stiftung. Das "blöde Malheur" war ursprünglich ein Zahlendreher in der englischen Textfassung auf der Stele. Demnach sei Einstein erst 1897, nicht schon 1879 geboren. "Der Text wurde mehrmals Korrektur gelesen, auch von mir", sagt Ortega Coto. Trotzdem habe niemand den Fehler bemerkt. Als Handwerker die Stele schließlich abmontieren wollten, passierte das zweite Malheur: Sie ging zu Bruch. Inzwischen steht sie allerdings wieder, den Schaden zahlte die Versicherung. Und dieses Mal stimmen auch die Lebensdaten.


Ralf Liptau / flip
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