Inhaber des Internetcafés angegriffen

Schöneberg. Ein angetrunkener randalierender Gast eines Internetcafés attackierte in der Nacht zum 16. Februar den Geschäftsinhaber und beleidigte ihn rassistisch.

Der 26-Jährige riss gegen 1.20 Uhr in dem Lokal in der Kurfürstenstraße grundlos den von ihm zuvor genutzten Computer samt Tastatur vom Tisch und warf die Gegenstände auf den Boden. Nachdem der 22-jährige Geschäftsinhaber den Gast vergeblich aufgefordert hatte, zu gehen, drängte er den alkoholisierten Mann aus dem Laden, der dann den rechten Arm zum "Hitlergruß" erhob und den 22-Jährigen rassistisch und fremdenfeindlich beleidigte.

Vor dem Laden warf der Tatverdächtige eine Bierflasche auf ihn, die die Scheibe eines daneben liegenden Geschäftes traf. Der 22-Jährige besprühte nun zu seinem Schutz den Randalierer mit Pfefferspray, woraufhin dieser seine Attacken einstellte. Ein herbeigerufener Rettungssanitäter kümmerte sich vor Ort um den leicht verletzten Mann, der sich im Anschluss den Beamten des Polizeiabschnitts 41 widersetzte und die Beleidigungen wiederholte, sodass er gefesselt und zur Polizeidienststelle gebracht werden musste. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann auf freien Fuß. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und Sachbeschädigung sowie Volksverhetzung ermittelt. Gegen den Ladenbesitzer ermitteln die Beamten wegen gefährlicher Körperverletzung.


Silvia Möller / sim
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