Radler müssen am Innsbrucker Platz weiter auf die Straße

Ab auf die Straße: Der Radweg an der Hauptstraße in südlicher Richtung endet an der Martin-Luther-Straße. (Foto: Liptau)

Schöneberg. Ende 2012 fasste die Bezirksverordnetenversammlung einen Beschluss, wonach sich das Bezirksamt für einen Radweg an der Hauptstraße zwischen Martin-Luther-Straße und Innsbrucker Platz stark machen sollte. Die zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt macht wenig Hoffnung für eine schnelle Lösung.

In einer Stellungnahme der Senatsverwaltung ist das Bezirksparlament nun erst einmal vertröstet worden. Der rund 80 Meter lange Abschnitt in südlicher Fahrtrichtung wird auch weiterhin eine heikle Stelle für Radfahrer bleiben. Denn im Stauraum vor der Ampel am Innsbrucker Platz seien auch in Zukunft vier Fahrstreifen auf zwölf Metern Breite für den Autoverkehr nötig. Deshalb sei "die Markierung einer Radverkehrsanlage auf der Fahrbahn aus Platzgründen nicht möglich". Um die dortige Lücke im Radverkehrsnetz zu schließen, sei eine Fahrbahnverbreiterung, "zum Beispiel auf Kosten des bisher sehr breiten Mittelstreifens" nötig. "Aufgrund der zahlreichen noch unerledigten Projekte des Radverkehrsprogramms in Tempelhof-Schöneberg und der Überlastung der zu beteiligenden Behörden werden entsprechende Planungen allerdings nicht vor 2014 begonnen werden können", heißt es in der Stellungnahme an die BVV.


Ralf Liptau / flip
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