Wohnhaus am Barbarossaplatz ist weg

Der Abriss hatte eine Debatte über die Vertreibung finanzschwacher Mieter auch in Schöneberg ausgelöst. (Foto: Liptau)

Schöneberg. Kurz vor Weihnachten wurde bereits die Wohnungen entkernt und die Fenster ausgebaut, jetzt fielen auch die Außenmauern. Der 1960er-Jahre-Wohnbau am Barbarossaplatz ist weg.

Los ging es mit den Balkonen: Anfang Februar wurde damit begonnen, die Betonböden von der Fassade zu brechen. Die Firma Hochtief Solutions AG will auf dem Grundstück Barbarossastraße 59/60 einen Neubau mit 86 Eigentumswohnungen höheren Standards in der Größe von 23 bis 220 Quadratmetern errichten. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit waren im Herbst vergangenen Jahres die letzten vier noch verbliebenen Mieter aus dem Wohnhaus ausgezogen, seit zwei Monaten wurde es nun nach und nach entkernt. Der Altbau war Anfang der 1960er-Jahre errichtet worden. 107 kleine Appartements wurden hier von eher finanzschwachen Mietern bewohnt.


Ralf Liptau / flip
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