Volkshochschule zieht 2016 in das Haus der Gesundheit

Spandau. Der Umbau des ehemaligen Hauses der Gesundheit, Carl-Schurz-Straße 17, wird wie geplant in diesem Jahr beginnen. 2016 soll dann die Volkshochschule (VHS) einziehen.

Die Umbaupläne für das frühere Haus der Gesundheit sind in Sack und Tüten. Das Bezirksamt hat endgültig beschlossen, das historische Gebäude am Eingang zur Altstadt künftig für die VHS zu nutzen. Zwei Räume bleiben dem Altstadtmanagement vorbehalten. Das gab Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) jetzt bekannt. Die Ausschreibung der Baumaßnahme wird gerade vorbereitet. Ein Architekturbüro hatte im Vorfeld ein Nutzungskonzept erarbeitet. "Als erstes werden wir voraussichtlich mit der Sanierung des Daches beginnen", so Kleebank. Die Fertigstellung des gesamten Gebäudes sei für das Frühjahr 2016 angestrebt. Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro. Das Geld ist im Spandauer Doppelhaushalt 2014/2015 bereits eingestellt.

Nach dem Umzug der VHS will der Bezirk das Gebäude an der Kirchgasse 3 an den Liegenschaftsfonds Berlin abgeben. Das Land hatte das ehemalige Haus der Gesundheit auf Bestreben der Spandauer im August 2013 an den Bezirk zurückübertragen. Seit Oktober 2011 war es im Besitz des Liegenschaftsfonds, der für das Gebäude aber keinen Investor fand. Damit keine Teile des bröckelnden Gesimses auf den Gehweg fallen, ist das Haus seit Jahren eingerüstet.

Neben der Kirchgasse 3 wird der Bezirk in den nächsten Jahren zwei weitere Bürogebäude an den Liegenschaftsfonds abgeben: das in der Moritzstraße 17 und in der Klosterstraße 36. Die Häuser sind dringend sanierungsbedürftig und würden Millionen Euro verschlingen. Alle Fraktionen in der BVV waren sich deshalb einig, die Gebäude abzugeben. Alternative Standorte gibt es bereits. Das Jugendamt soll aus dem Hochhaus an der Klosterstraße in die frühere Gottfried-Kinkel-Oberschule, Seeckstraße 2, wechseln. Dorthin zieht dann auch die Musikschule aus der Moritzstraße um. Weitere Dienststellen aus dem Anbau Klosterstraße 36 sollen im Rathaus und in der Galenstraße 14 unterkommen.


Ulrike Kiefert / uk
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